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Am Freitag den 13. hatten wir ein Riesenglück und zwar mit unserem Übungsobjekt. Unser Ausbildner BM Lukas Österreicher organisierte in der Mozartstraße eine Tiefgarage um eine Branddienstübung abhalten zu können.
Übungsannahme war ein ausgebrochener Brand in der Tiefgarage mit einer vermissten Person und einer vermuteten Gasflasche im Gefahrenbereich.

Unter den Argusaugen der alten Hasen und unserem Kommandanten Stellvertreter OBI Daniel Poschenreither galt es für LM Roman Schinnerl als Einsatzleiter gemeinsam mit OLM Michael Ehmoser als Gruppenkommandant die Übung abzuarbeiten.

Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurden zwei Trupps mit schwerem Atemschutz ausgerüstet. Währenddessen wurde die Verkehrsabsicherung, die Wasserversorgung, die Löschleitung und eine Schlauchbrücke aufgebaut. Bereits 6 Minuten nach der Alarmierung im Feuerwehrhaus drang der Erste Atemschutztrupp zur Personenrettung in die Tiefgarage ein. Nach weiteren 3 Minuten wurde die vermisste Person gefunden und aus der Garage gerettet werden. Und so konnte Anna der bereitstehenden Mannschaft zur Erstversorgung übergeben werden.


Sofort rückte der bereitstehende zweite Trupp zum Brandgeschehen vor. Ebenfalls nach kürzester Zeit meldete dieser dem Gruppenkommandanten, dass die Gasflasche gefunden wurde. Nach dem sich dieser vergewissert hatte, dass eine gefahrlose Bergung möglich ist, sollte das Gefahrgut unverzüglich aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
Plötzlich änderte sich das Scenario radikal. Der im Einsatz befindliche Trupp meldete ein Problem mit einem bewusstlosen Kameraden. Der bereitstehende Rettungstrupp rückte unverzüglich zur Hilfe vor. Mit vereinten Kräften konnten sie den bewusstlosen Kameraden aus der Garage retten, rückten abermals vor, verbrachten die Gasflasche aus der Gefahrenzone und löschten den Brand.

Eine sehr leerreiche und fordernde Übung – nicht nur für die Atemschutzträger.

Großer Dank gebührt den Organisatoren. Denn gerade solche einsatzrealistischen Übungen, helfen uns unser erlerntes zu vertiefen um im Fall der Fälle bestens gerüstet zu sein.
Danke auch den Bewohnern für das Verständnis und für das zur Verfügungstellen des Übungsobjektes und Last but not Least, für die Getränkespende!

Fotos: HLM Michael Neulinger

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